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Schulabschlüsse für nicht mehr Schulpflichtige

In unserer Einrichtung  besteht diese Beschulungsmöglichkeit seit über 30 Jahren. Hier werden Jugendliche betreut, die keinen Schulabschluss haben und nicht mehr schulpflichtig sind.

Diese Beschulungsform zeichnet sich durch besondere Flexibilität aus. So werden die Jugendlichen nicht nur in Kleinstgruppen, sondern im Falle besonderer Lernschwierigkeiten bzw. besonderer Verhaltensauffälligkeiten auch einzeln unterrichtet. Dies ist besonders auch dann der Fall, wenn es darum geht, eine Konzentration von schwierigen Jugendlichen zu vermeiden, die selbst in einer Kleinstgruppe überfordert sind.

Je nach Leistungsstand des/der Jugendlichen wird auf die jährlich stattfindenden Prüfungstermine hin vorbereitet. Abgelegt wird die Prüfung vor einer Kommission des Schulamtes. Prüfungsfächer sind Deutsch, Mathematik, Geschichte, Erdkunde, Physik, Biologie und Englisch.

Die erforderliche Beschulungszeit beläuft sich in der Regel auf mindestens einem halben bis zu einem Jahr, in Ausnahmefällen auch über diesen Zeitraum hinaus - je nach Ausgangslage des/der Jugendlichen.

Vielfach ist durch die intensive Auseinandersetzung zwischen LehrerInnen und SchülerInnen in diesem Bereich die Möglichkeit vorhanden, völlig demotivierte Jugendliche wieder zur schulischen Arbeit zu bewegen.

Dieses Beschulungssystem ist nicht Teil des Regelschulsystems.