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Schule in Auslandsmaßnahmen

Ein mögliches Ziel einer Auslandsmaßnahme kann die Vorbereitung auf den Hauptschulabschluss bzw. Realschulabschluss in Deutschland sein. Hier werden die Jugendlichen, die während der Auslandsmaßnahme keine Schule in ihrem Gastland besuchen, durch ihre Betreuer bzw. durch Lehrkräfte vor Ort unterrichtet. Hierzu werden von den Lehrkräften der Projektschule in der Ev. Jugendhilfe spezifische Unterrichtsmaterialien ausgearbeitet, die dann im Rahmen des Unterrichts der Auslandsmaßnahme Anwendung finden.

Bei dieser Art der Unterrichtung werden die SchülerInnen in Anlehnung an den Lehrplan Schleswig-Holsteins unterrichtet. Der Unterricht soll sie befähigen, einen ihnen angemessenen Schulabschluss zu erhalten, der ihnen die Möglichkeit bietet, nahtlos im Anschluss an die Maßnahme auch den zukünftigen schulischen oder berufsschulischen Anforderungen zu genügen.

Eine andere Möglichkeit der Unterrichtung besteht in der Verwendung von Unterrichtsmaterialien von Fernschulen.

Nach Beendigung einer Auslandsmaßnahme können die Jugendlichen, sofern sie noch der Schulpflicht unterliegen, in Regelschulen oder auch in unserer Projektschule weiter beschult werden. Für nicht mehr schulpflichtige Jugendliche besteht die Möglichkeit, die Hauptschulabschlussprüfung vor einer Kommission des Kultusministeriums abzulegen.